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Zukunftsbündnis Schwedt

Die Stadt Schwedt/Oder hat in ihrer gesamten Geschichte mehrfach unter Beweis gestellt, dass sie eine Meisterin des Wandels ist. Vom Tabakstädtchen zum Wirtschaftsmotor Ostdeutschlands. Kaum eine andere Stadt in den ostdeutschen Bundesländern kann so eine erfolgreiche Entwicklung vorweisen. Sie ist auf das Engste mit der PCK Raffinerie GmbH verknüpft.

Die PCK ist industrieller Leuchtturm der Uckermark und regionaler Arbeitsplatzgarant, die mit ihren überregionalen Verflechtungen das Fundament für soziale Sicherheit, kulturelle Vielfalt und das gesellschaftliche Miteinander für die hier lebenden Menschen bildet.

Mit den politischen Ankündigungen steht die Region zweifellos vor dem nächsten strukturellen und wirtschaftlichen Umbau. Wir sind offen und bereit, diesen Strukturwandel anzunehmen und voranzutreiben, aber die Rahmenbedingungen für einen geordneten Übergang müssen stimmen. Auch die Ängste und Sorgen der Bürgerschaft müssen gehört und ernst genommen werden.

Den politischen Ankündigungen müssen verbindliche, valide Taten folgen, die in einem transparenten Dialog mit den Akteuren vor Ort diskutiert werden. Ungesicherte Aussagen reichen nicht aus. Daher nehmen wir die Bundesregierung und das Land Brandenburg in die Verantwortung und fordern:

  • den Erhalt aller tarifgebundenen Arbeitsplätze in einem modernen Industriepark,
  • die Gründung einer regionalen Entwicklungsgesellschaft, die einen von Bund und Land übergreifend finanzierten Transformationsfonds koordiniert und gestaltet,
  • einen Innovationscampus, der die bestehenden Unternehmen bei der Produktumstellung begleitet und Ansiedlungen von technologieorientierten Forschungsinstitutionen sowie Start-ups im und am Industriestandort Schwedt anschiebt,
  • schnelle, straffe Genehmigungsverfahren (Bsp. Tesla) sowie finanzielle Unterstützung hinsichtlich des Ausbaus und der weiteren Erschließung von Industrieflächen der Kommune,
  • umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen zur Einbindung des Standortes in überregionale Netze, insbesondere:
    • Erweiterung der Güterschienenanbindung, im Speziellen ein zweites Gleis zum PCK-Bahnhof Stendell und die Weiterführung des bestehenden Gleises bis zum Schwedter Hafen,
    • Verbesserung der Zug-Taktung Berlin–Schwedt/Oder und Berlin–Stettin (30-Minuten-Takt, Sprinterzüge),
    • Autobahn 20 bis Schwedt und Weiterführung der B 166 zur Schnellstraße 3 bei Stettin sowie eine verbesserte Anbindung an die A 11,
    • Ausbau der Wasserstraße zur Ostsee
    • Ausbau und Stabilisierung des Mobilfunknetzes 5G,
    • begleitende Strukturfördermittel für den sozialen Stadtumbau,
  • Förderung der Fachkräftesicherung und -entwicklung
  • attraktive Gestaltung des Umfeldes der Region Schwedt mit seinen Gemeinden.

Wer aus Technologien aussteigen will, muss durchdachte und nachhaltige Strategien besitzen, besonders wenn er in der Regierungsverantwortung steht. Gestalten wir den Wandel – jetzt!

... das unterschreiben wir!

... 10182 sind schon dabei!